Bei uns ist es im Augenblick viel zu warm und schwül. Dieser Meinung bin ich jedenfalls. Knapp an die 30 Grad zeigt das Thermometer auf der Terrasse in den letzten Tagen an. Ächz, nix für mich, ich habe nämlich weder Knöpfe noch Reißverschluss am Fell und muss es aus diesem Grund bei jeder Witterung anbehalten. Das Allerschlimmste aber sind nicht die hohen Temperaturen und die sengende Sonne, viel schlimmer sind diese häufigen Gewitter an den Abenden, wie z.B. gestern. Grelle Blitze zucken durch den Himmel, tauchen die ganze Wohnung in helles, sehr gefährlich erscheinendes Licht. Selbst unterm Bett im Schlafzimmer fühle ich mich nicht wirklich sicher davor. Noch viel gefährlicher aber stellt sich mir dieses laute, tosende Donnern dar, vor dem ich selbst in Uwes Büro im Souterrain nicht geschützt zu sein scheine. Was wollen diese Blitze und lauten Donner bloß von einem unschuldigen, süßen, kleinen, verspielten silbernen Labrador?
Apropos Uwe: Draußen blitzt und donnert es und er fragt mich gestern Abend allen Ernstes, ob ich vielleicht mal Gassigehen möchte. Ja, spinnt der? Ich gehe doch bei dieser brandgefährlichen Wetterlage nicht vor die Tür! Pipi hin oder her – das kann warten. Erstmal muss ich ein sicheres Versteck in der Wohnung oder im Keller suchen, wo mich weder Blitz noch Donner finden.


Ja was ist das denn?! So ein großer Kerl wird doch nicht bei so`n bißchen Unwetter gleich den Schwanz einziehen…. Der kleine Kalle dagegen mag zwar Blitz und Donner, versteckt sich aber bei jedem Regentropfen unterm Vordach.
….und: “Lieber Jackson, der Uwe wär bei d e m Regen auch nicht rausgegangen. Der wußte genau, dass Du – NEIN – sagst…” grins